Meine erste Drohne – DJI MAVIC PRO

Die Möglichkeit, neue Perspektiven von bereits bekannten Orten aufnehmen zu können und mehr Abwechslung in meinen Videos zu bieten, hat mich nach längerem Überlegen und dem Studium diverser Testberichte davon überzeugt, eine Drohne anzuschaffen. Dabei fiel meine Wahl auf den DJI Mavic Pro. Der DJI Mavic Pro ist kompakt, die Rotorarme sind einklappbar. Zugleich sind auch die Quick Release-Propeller des DJI Mavic Pro faltbar, das Startgewicht beträgt nur 0,750 kg. Zum Lieferumfang des DJI Mavic Pro Platinum gehört auch der faltbare Controller, in dem wahlweise ein Android- oder iOS-Smartphone seinen Platz findet. Somit lässt sich der Copter gut auf Reisen und Wanderungen mitnehmen.




Der DJI Mavic Pro hat einen GPS-Empfänger zur Positionsbestimmung, Optische-Sensoren, um auch ohne GPS-Empfang zum Beispiel in Gebäuden zu fliegen (2 nach vorn und 2 nach unten gerichtete Kameras zur Orientierung und Hinderniserkennung) eine 4K-Kamera für Videoaufnahmen.

DJI integriert verschiedene intelligente Flugmodi im Mavic. ActiveTrack ermöglicht es dem Piloten, die Drohne einem Objekt wie einer Person, einem Fahrrad oder einem Auto selbstständig folgen zu lassen. Das entsprechende Objekt wird von dem Piloten durch Anklicken oder Ziehen eines Rahmens auf dem Steuergerät (in der Regel das Handy-Display) markiert. Die Kamera bleibt dann stets auf das Objekt ausgerichtet.  Im Modus TapFly muss der Pilot auf dem Steuergerät auf ein Objekt „tappen“ (z.B ein Haus oder eine andere Fläche). Von der Steuerungssoftware wir nun ein entsprechende Flugroute zu dem selektierten Zielobjekt bestimmt. Der DJI Mavic Pro fliegt nun autonom, also völlig selbstständig, zu dem Zielobjekt.

Interessant ist für meine Anwendungen auch der Tripod-Modus, bei dem die Geschwindigkeit auf nur 3,6 km/h reduziert wird, um auch Indoor sicher fliegen oder die Drohne für Foto- und Videoaufnahmen leichter ausrichten zu können.

Die Drohne lässt sich einfach steuern, hält ohne Steuerbefehl die Höhe und Position, auch bei Wind. Zudem kehrt sie bei Abbruch des Funkkontaktes automatisch an den Startpunkt zurück und landet dort selbstständig, sofern beim Start ein GPS-Signal registriert wurde. Wenn man Keine Ahnung hat wo die Drohne ist, drückt man den RTH (Return To Home) – Knopf und wartet auf den „Boomerang“.

Negativ aufgefallen ist mir bisher die kurze Einsatzzeit von 20 min und die Tatsache, dass bei den von mir üblicherweise gewählten Filmeinstellungen (1080p/60 fps) Videos unscharfe, „matschige“ Bildbreiche aufweisen. Dies liegt offenbar an dem Verfahren, das DJI bei dem Mavic Pro anwendet, um die Pixelauflösung von 4K auf FullHD (1080p) herunterzurechnen (Pixel-Binning).  Hierbei werden 2 x 2 Pixel zu einem Pixel zusammengefasst. Wenn man nun, so wie ich, das Filmmaterial aus Aufnahmen mit verschiedenen Kameras (Nikon D5300, GoPRO …) kombiniert, ist der Unterschied in der Bildqualität schon deutlich sichtbar. Die einzige Möglichkeit, die Bildqualität zu verbessern, besteht darin, Videos in 4K mit reduzierter Framerate (maximal 30 fps) aufzunehmen.

 
Die ersten Flugversuche habe ich in einem Kurzfilm dokumentiert:

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